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Fisch­auf­stiegs­an­la­ge

Wir sind Her­stel­ler für Fisch­trep­pen

Was ist das?

Kön­nen Fische Trep­pen hoch­ge­hen?

Ja, sie schwim­men in so genann­ten Fisch­trep­pen und kön­nen damit Stau­stu­fen und Weh­re von meh­re­re Meter über­win­den.

Warburg zum Sonntag Einweihung der Fischtreppe mit politischer Prominenz
Ein­wei­hung der Fisch­trep­pe mit poli­ti­scher Pro­mi­nenz

War­burg (mja). Sicht­lich wohl fühl­te sich die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de von Bünd­nis 90/Grünen, Bär­bel Höhn, die sich in War­burg über den Öko-Die­mel­strom und die Fisch­trep­pe an der Die­mel im Vor­feld infor­mier­te, bevor Bür­ger­mei­ster Micha­el Stickeln und die Frak­ti­ons­ver­tre­ter des Rates, die ehe­ma­li­ge NRW-Umwelt­mi­ni­ste­rin im Histo­ri­schen Rat­haus begrüß­ten. In Zei­ten des Wahl­kamp­fes sei dies ein Zei­chen für gute Zusam­men­ar­beit, die viel vom Bür­ger­mei­ster abhängt“ so die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te, die sel­ber mit der Kom­mu­nal­po­li­tik in Ober­hau­sen in die Poli­tik ein­stieg und gera­de den Kom­mu­nal­po­li­ti­kern gro­ßen Respekt für die gelei­ste­te Rats­ar­beit zoll­te – egal von wel­cher Par­tei.

Bär­bel Höhn ist als stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de zustän­dig für die Berei­che Umwelt, Ener­gie, Ver­brau­cher­schutz, Land­wirt­schaft, Tier­schutz, Bau­en und Ver­kehr. Mit gro­ßem Inter­es­se ver­folg­te die Poli­ti­ke­rin den Aus­füh­run­gen von Klaus Braun (1. Bei­ge­ord­ne­ter Stadt War­burg) und Hans Mül­ler (Stadt­wer­ke War­burg). Als Ener­gie­ver­sor­ger für 9000 Strom­kun­den bie­tet der hei­mi­sche Ener­gie­ver­sor­ger seit 2007 mit eige­nem Strom­netz, seit einem Jahr auch einen zer­ti­fi­zier­ten Öko­strom. Der so genann­te „Die­mel­strom“ wird rund um die Uhr von 16 Was­ser­kraft­wer­ken ins Netz ein­ge­speist. Ins­ge­samt ste­hen den Stadt­wer­ken War­burg so rund 1,1 Mil­lio­nen KW Öko­strom im Jahr zur Ver­fü­gung. Damit könn­ten 1500 Haus­hal­te mit Strom ver­sorgt wer­den. Der­zeit neh­men 50 Haus­hal­te und drei Gewer­be­be­trie­be den sau­be­ren Strom als Öko­kun­den ab.

War­burg nimmt so sicher­lich eine Vor­rei­ter­rol­le ein, denn wäh­rend im Bun­des­durch­schnitt nur 16 % Öko­strom ein­ge­speist wer­den, sind es in War­burg 19 Pro­zent. Bär­bel Höhn appel­lier­te, die erneu­er­ba­re Ener­gie zukunfts­wei­send mit einem „Kli­ma-Tisch“ aus­zu­bau­en. Mit kom­mu­na­len und wirt­schaft­li­chen Anrei­zen, wäre nicht nur die Natur, son­dern auch das Hand­werk in der Regi­on der Nutz­nie­ßer.

Das in War­burg prak­ti­zier­te Was­ser­kraft­werk und die ange­glie­der­te Fisch­trep­pe sei ein beson­ders wich­ti­ger Bei­trag zum Natur­schutz – so Bär­bel Höhn wei­ter. „An der Die­mel-Fisch­trep­pe wird von Forel­le, Neu­nau­gen, Aalen und Grop­pen, ein Höhen­un­ter­schied von 3,4 Meter, über­wun­den.“ so der Vor­sit­zen­de des Angel­ver­eins Mar­tin Tewes. „Es ist schon bemer­kens­wert mit wie viel Kraft die Fische gegen den Strom schwim­men und dabei Hin­der­nis­se über­win­den“ gibt die Spit­zen­po­li­ti­ke­rin der Grü­nen zu Beden­ken. Ein Ver­gleich zu den „Grü­nen“ kommt da Hil­la Zavel­berg-Simon in den Sinn – „Und dann Sprin­gen“, zwin­kert sie ihren Mit­strei­tern zu.

FischtreppeFisch­trep­pe
seitlich zur Wehranlageseit­lich zur Wehr­an­la­ge
UnterbachUnter­bach
 
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