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Gärsaftbehälter aus Beton

für Fahrsilos

beständig und günstig

Gärsaftbehälter mir Konus zentrisch

Ein Gärsaftbehälter dient dazu, die Gärsäfte bzw. Silagesäfte zu lagern, da einleiten in die Kanalisation nicht zulässig ist. Es können mehrere hintereinander geschaltet werden.

Durch unser standartiesierte Produkte können wir Ihnen kurzfristig leistungsfähige und preiswerte Produkte anbieten.

Die Behälter werden monolithisch (in einem Arbeitsschritt) produziert. Dadurch benötigen Sie im Betrieb keine Leckage – Warnanlage

Die inneren Betonflächen sind komplett beschichtet. Es gibt verschiedene Systeme, die wir Ihnen anbieten können.

Standard – Behälter mit Konus, PKW befahrbar



Typ

mm

3.500

4.400

5.200

6.000

7.000

8.000


lichte
Weite

mm

2.000

2.000

2.000

2.000

2.000

2.000


Einbau-
tiefe

mm

1.750

2.100

2.350

2.600

2.950

3.250


schwerstes
Teil

mm

2.370

2.900

3.220

3.580

4.100

4.540

Standard –Behälter mit Abdeckplatte, LKW befahrbar



Typ

mm

4.400

5.200

6.000

6.800

7.500


4.400

6.900

8.100

9.300

10.500

11.700


lichte
Weite

mm

2.000

2.000

2.000

2.000

2.000


2.500

2.500

2.500

2.500

2.500

2.500


Einbau-
tiefe

mm

2.100

2.350

2.600

2.850

3.100


1.600

2.100

2.350

2.600

2.850

3.100


schwerstes
Teil

mm

3.190

3.570

4.020

4.380

4.710


2.940

5.010

5.610

6.200

6.830

7.400

Datenblatt Gärsaftbehälter

Weitere Downloads Gärsaftbehälter finden Sie im Service / Download – Bereich.

Durch klicken vergrößern sich die Bilder.
GärsaftbehälterGärsaftbehälter mit Abdeckplatte
Dreifach SickersaftbehälterDreifach Sickersaftbehälter
Ausführung mit KonusAusführung mit Konus

Fragen und Antworten zu Gärsaftbehältern

Welche Normen sind Grundlage?

Gültige Vorschriften: DIN 11622 .Gärfuttersilos und Güllebehälter

  • Teile 1: Bemessung, Ausführung, Beschaffenheit, Allgemeine Anforderungen
  • Teile 2: Bemessung, Ausführung, Beschaffenheit, Gärfuttersilos und Güllebehälter aus Stahlbeton, Stahlbetonfertigteilen, Betonformsteinen und Betonschalungssteinen folgende

Welche Unterlagen können Sie beibringen?
  • Übereinstimmungsbescheinigung DIN 11622
  • diverse Zertifikate Zulieferer
  • Verlegeanleitung
  • Arbeitsanweisung Betrieb und Wartung
  • statische Berechnung (Durchmesser > 1.500 mm kostenplfichtig)
  • Teileweise download im „Service“ Bereich.
Wie groß muss ein Gärsaftbehälter sein?

Es ist festzustellen, dass viele Landwirte nicht sicher sind, wie groß die Gärsaftbehälter für ihre Siloanlagen sein müssen. Oberste Richtschnur für die Bemessung der Behältergröße ist die Vermeidung von Umweltschäden – wenn Gärsaft oder Silosickersaft anfällt, muss dieser sicher aufgefangen und umweltschonend verwertet werden können.

Gerne informieren wir Sie. Bitte kontaktieren Sie uns.

Mit Silageresten bzw. Gär- und Sickersaft verunreinigte Niederschlagswässer müssen ebenfalls aufgefangen und entsorgt werden. Empfehlenswert sind Gärsaftabscheider, siehe Produkte. Nicht durch Silage verunreinigtes Niederschlagswasser ist von JGS getrennt zu halten und kann sofern genehmigt versickert werden.

Für ortsfeste Siloanlagen gilt: Der Gärsaftanfall hängt hauptsächlich vom TM-Gehalt des Siliergutes ab. Der Silagesickersaftbehälter wird nach unten aufgeführter Tabelle bemessen.

Bemessung des Silagesickersaftsammelbehälters
Trockenmassegehalt
und Silogröße

weniger als 25 % (TM):
– unter 100 m3 Fassungsvermögen
– ab 100 m3 Fassungsvermögen

mind. 25 % (TM):
– unter 100 m3 Fassungsvermögen
– ab 100 m3 Fassungsvermögen (auch bei mehreren Kammern),
für jede zusätzliche 100 m3 Siloraum
– ab 100 m3 Fassungsvermögen (auch bei mehreren Kammern), wenn entsprechende Hoftechnik zur regelmäßigen Verbringung in die Güllegrube oder zur Ausbringung vorhanden ist

%-Anteil
des Siloraumes


5
5


3

Mindestgröße
in m3



5




3

0,5

3

(Quelle: Merkblatt Gülle-Festmist-Jauche-Silagesickersaft-Gärreste; Gewässerschutz; (JGS-Anlagen) des Umweltministerium des Landes Baden – Württemberg)

Bei Silageanlagen, die aus mehreren Kammern bestehen und nicht gleichzeitig befüllt werden, können auch geringere Werte als 3 bzw. 5 % zugelassen werden.

Bei Mischungen gelten die jeweils höheren Werte. Diese Berechnung berücksichtigt keine weiteren Zuleitungen wie z.B. Niederschlagswasser.

Alle Angaben sind nur zur Information. Ausschlaggebend sind die jeweiligen Genehmigungsbehörden.

Wer macht Vorgaben?

Die Verantwortung liegt bei den Wasserbehörden. So gibt es in vielen Bundesländern einen dreistufigen Verwaltungsaufbau, bestehend aus dem zuständigen Ministerium als oberster Wasserbehörde, den Regierungspräsidien als obere Wasserbehörde und den unteren Verwaltungsbehörden (Landrat/Landkreis, kreisfreie Stadt) als untere Wasserbehörde. Im Saarland und in Schleswig-Holstein gibt es nur einen zweistufigen Verwaltungsaufbau, der aus der oberen und unteren Wasserbehörde besteht. Die Länder Berlin, Bremen und Hamburg als Stadtstaaten haben wiederum eine andere Verwaltungsorganisation. Zur fachtechnischen Beratung der unteren Wasserbehörden sind Wasserwirtschaftsamt als technische Fachbehörden bestimmt.

Wer darf den Sammelschacht einbauen?

Der Einbau des Gärsaftbehälter ist durch Fachfirmen vorzunehmen, da besondere Anforderungen gestellt werden! Die komplette Anlage hat absolut dicht zu sein. Dies gilt nicht nur für den Gärsaftbehälter, sondern auch für die Flächen, Rohrleitungen, etc. Eine Undichtigkeit bewirkt einen erheblichen Umweltschaden, da der Gärsaft hoch aggressiv zum Grundwasser ist. siehe Umwelthinweise. Eine leichte Kontrollmöglichkeit für die überwachenden Behörden ist durch die umlaufende Drainage leicht gegeben. Die verwendete Materialien müssen dem hohen chemischen Angriff widerstehen.

Kann ich mir selber „was“ bauen?

Durch den geringen pH-Wert sind nur Betonringe mit einem hochwertigen Beton zu gelassen. Zusätzlich ist noch eine Beschichtung bzw. Auskleidung von Nöten. Bauringe aus dem Baumarkt verwenden keine hochsulfatbeständigen Zement. Der Behälter muss einteilig ausgeführt werden. Sollte dies nicht sein, so ist eine Leckageüberwachung vorgeschrieben. diese ist nicht nur finanziell aufwendig, sondern ist auch fortwährend zu warten.

Werden Biogasanlagen anders behandelt?

Auf der Grundlage des § 19g Abs. 2 WHG (bestmöglicher Schutz von Gewässern) wurden mit dem Gülle-Merkblatt 1 Sonderregelungen für Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Gülle, Jauche und Gärsaft getroffen. Für Biogasanlagen als HBV-Anlagen nach § 19 g Abs. 1 WHG gelten diese Vereinfachungen nicht. Bei der Verwendung vergleichbarer Eingangsstoffe sollen Biogasanlagen jedoch ebenfalls Erleichterungen nach § 7 Abs. 2 VAwS erhalten.

Als Hinweis möchten wir Ihnen noch zu bedenken geben, dass bei Biogasanlagen evtl. Konservierungsstoffe eingesetzt. Diese erhöhen den chemischen Angriff. Vor Bestellung sollten Sie diesen Punkt unbedingt mit uns besprechen.

Was sind Zwei – Wege – Schächte?

Durch den Schacht kann der Silagesaft in einen Silagesaftbehälter, Biogasanlage oder Kläranlage geführt werden. Unbelastetes Regenwasser kann in eine entsprechende Vorflut abgeleitet werden. Die Flächen, von der das Wasser abgeführt wird, muss jedoch vorher ausgiebig gereinigt werden. Weitere Informationen

*)Frequently Asked Questions, kurz FAQ, englisch für häufig gestellte Fragen.

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GärsaftabscheiderGärsaftabscheider

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