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mit Schwa­nen­hals
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Schacht­un­ter­teil mit Schuss­rin­ne

( mit Schwa­nen­hals )

DIN V 4034 – 1 Typ 2

Bei­spiel: DN 1200, Anschlüs­se DN 400, Höhe + 500 mm

Schacht mit Höhenunterschied des Zulauf von 500 mm und Schussrinne
Aus­füh­rungs­bei­spiel eines Schach­tes mit Schuss­rin­ne

Schacht-
durchmesser
DN

mm

 

 

1.200

 

 

 

 

 

 

1.500

 

 

 

 

2.000

max.
Bauhöhe
h

mm

 

 

1.500

 

 

 

 

 

 

1.700

 

 

 

 

2.500


Anschluss
dR

mm

300

400

500

600

 

700

800

 

900

1.000

1.200


max.
Anschlusshöhe

mm

+ 800

+ 700

+ 600

+ 500

 

+ 600

+ 500

 

+ 1.100

+ 1.000

+ 900

Hin­wei­se für den Pla­ner
DWA

Tech­ni­sche Richt­li­nie

ATV – DVWK – Arbeits­blatt – A 157, Novem­ber 2000, Bau­wer­ke der Kana­li­sa­ti­on:

5.4.1.2 Absturz­bau­wer­ke mit Schuss­rin­ne

Absturz­bau­wer­ke mit Schuss­rin­ne wer­den ange­wandt, wenn die Anwen­dung eines Unter­stur­zes nicht mög­lich ist.

Die Schuss­rin­ne soll sol auge­bil­det wer­den, dass sich das Was­ser bis zum zwei­fa­chen Trocken­wet­ter­ab­fluss (2Qt) nicht von ihr löst. ...”

Als prak­ti­ka­ble Lösung hat sich eine Schuss­rin­ne bis 500 mm gezeigt. Bei grö­ße­ren Absturz­hö­hen emp­fiehlt sich ein innenliegender Absturz.

Schacht mit SchussrinneSchacht mit Schuss­rin­ne

Das Gefäl­le ist bei einer Abwas­ser­lei­tung sehr wich­tig. Lei­der gibt es immer wie­der zwei Extre­me:

  • - Lei­tun­gen mit sehr gerin­gen Gefäl­len
  • - Lei­tun­gen mit star­ken Gefäl­le

Durch die gerin­gen genau wie auch die gro­ßen Gefäl­le ent­steht zu wenig Schlepp­wir­kung. Dadurch kann das Was­ser die Fest­stof­fe nicht mit zu trans­por­tie­ren. Bei den extre­men gerin­gen Gefäl­len ist oft­mals auf der Bau­stel­le eine fach­ge­rech­te Ver­le­gung nicht mög­lich. Die Roh­re, sei es Beton aber auch Kunst­stoff haben grö­ße­re Tole­ran­zen in der Abwei­chung von der Gera­den.

Die Ört­lich­keit gibt die Gefäl­le vor. Bei zu gerin­gen Gefäl­len kann das Abwas­ser in einem Pump­werk ange­ho­ben wer­den. Dadurch erhält man in den nach­fol­gen­den Lei­tun­gen mehr Gefäl­le. Zu beach­ten ist dann der Über­gang von der Druck­lei­tung in die Frei­ge­fäl­le­lei­tung. Dort ist unbe­dingt ein Druck­lei­tungs­aus­lauf­schacht vor­zu­se­hen. Sonst ent­steht bio­ge­ne Schwe­fel­säu­re.

Bei zu gro­ßen Gefäl­len sind innen­lie­gen­de Abstür­ze zu emp­feh­len. Zu beach­ten ist bei Schmutz­was­ser­lei­tun­gen, dass die Fall­lei­tun­gen nicht zu groß gewählt wer­den. In dem Fall­rohr kommt es sonst zu Ent­mi­schun­gen von Fest­stof­fen und Was­ser. Dadurch blei­ben die Fest­stof­fe am Ende des Fall­rohr lie­gen. Die DWA-Richt­li­nie for­der min DN 200 mm. Jedoch ist die­se aus unse­rer Erfah­rung falsch.

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