Menü
Vorlesen
Schacht DN 1000 – DN 2000 mm
Bewerten Sie bitte das Produkt

Revisionsschacht DN 1.000 – 2.000 mm

DIN EN 1917 / DIN V 4034-1-Typ 2

Abwasserschacht

Durch unsere umfangreiche Formen können wir Revisionsschächte in verschiedensten Durchmesser aber auch Höhen produzieren. Monolithische Bauhöhen bis 2.400 mm sind in jeglichen Durchmesser Standard.

Schachtunterteil
Revisionsschacht mit Steinzeug-Halbschale und Klinker Berme
abgewinkelter Kanalschacht
sehr glattes Gerinne durch Steinzeugschalen

nach DIN 4034-21)

nach FBS-Qualitätsrichtlinie Teil 2-1

Schachtunterteile

Maße Schachtunterteile DN 1000 mm

max.
Anschluß

mm

400

500


Wandstärke

mm

165

240

max.
Gewicht

to.

2,2

4,0


DA

mm

1.330

1.480


A‘

rund

rund

max.
Bauhöhe

mm

800

1.300

Maße Schachtunterteile DN 1200 mm


max.
Anschluß

mm

800

min.
Wand-
stärke

mm

150

max.
Wand-
stärke

mm

430


max.
Gewicht

to.

7,0



DA

mm

2.060



A‘

mm

1.100

max.
Bau-
höhe

mm

1.400

Maße Schachtunterteile DN 1500 mm


max.
Anschluß

mm

1.000

min.
Wand-
stärke

mm

150

max.
Wand-
stärke

mm

450


max.
Gewicht

to.

8,0



DA

mm

2.400



A‘

mm

1.520

max.
Bau-
höhe

mm

1.650

Maße Schachtunterteile DN 2.000 mm


max.
Anschluß

mm

1.400

min.
Wand-
stärke

mm

150

max.
Wand-
stärke

mm

430


max.
Gewicht

to.

12,0



DA

mm

2.860



A‘

mm

1.750

max.
Bau-
höhe

mm

2.750

2)Schächte DN 2.000 mm sind nicht in der DIN V 4034-1 normiert. Jedoch werden alle unsere Produkte komplett in Anlehnung an die DIN produziert.

Hinweise für den Planer

Laut DIN V 4034-1:2004-08 4.3.16 ist die Standsicherheit von Schächten ohne weiteren Nachweis bis 10 m Einbautiefe bei einer Verkehrslast SLW 60 gegeben.

Die Norm führt explizit DN 1.000 mm, DN 1.200 mm, DN 1.500 mm auf. Darüber hinaus und bei besonderen Einbau- Belastungsbedingungen ist immer ein statischer Nachweis erforderlich.

Zu beachten ist unbedingt bei einer Absturztiefe >5 m die aktuelle DGUV-Regel (siehe Schächte mit großér Tiefe)

Bei der Dimensionierung der Schachtunterteile ist auch das DWA – Arbeitsblatt A 157 unbedingt zu berücksichtigen. Dort gibt es diverse Forderungen. Häufig wird die Mindestauftrittsbreite von 600 mm x 200 mm bzw. bei Rohrnennweiten größer 600 mm 600 mm x 300 mm sein.

Normen und Richtlinien für die Dimensionierung und Bau von Schächten
  • – DIN EN 1917: Einsteig- und Kontrollschächte aus Beton, Stahlfaserbeton und Stahlbeton; Deutsche Fassung (Herstellung)
  • – DIN V 4034-1:Schächte aus Beton-, Stahlfaserbeton- und Stahlbetonfertigteilen (Herstellung)
  • – ATV-DVWK-A 157: Bauwerke der Kanalisation (Planung)
  • – DGUV Vorschrift 21 – Abwassertechnische Anlagen (bisher: BGV C5) (Herstellung und Betieb)
  • DGUV Regel 103-007: Steiggänge für Behälter und umschlossene Räume

Weitere Informationen: zur DIN 4034 Teil 2

Als Gerinne können wir hochwertigen Beton einbauen oder eine Steinzeughalbschale oder Kanalklinker einbauen oder eine Kunststoffschachtboden. Gleiches gilt auch für die Bermen (Auftritte).

Schachtunterteil mit Schussrinne

( mit Schwanenhals )

Beispiel: DN 1200, Anschlüsse DN 400, Höhe + 500 mm

Schacht mit Höhenunterschied des Zulauf von 500 mm und Schussrinne
Ausführungsbeispiel eines Schachtes mit Schussrinne

Schacht-
durchmesser
DN

mm

 

 

1.200

 

 

 

 

 

 

1.500

 

 

 

 

2.000

max.
Bauhöhe
h

mm

 

 

1.500

 

 

 

 

 

 

1.700

 

 

 

 

2.500


Anschluss
dR

mm

300

400

500

600

 

700

800

 

900

1.000

1.200


max.
Anschlusshöhe

mm

+ 800

+ 700

+ 600

+ 500

 

+ 600

+ 500

 

+ 1.100

+ 1.000

+ 900

 

Hinweise für den Planer
DWA

Technische Richtlinie

ATV – DVWK – Arbeitsblatt – A 157, November 2000, Bauwerke der Kanalisation:

„5.4.1.2 Absturzbauwerke mit Schussrinne

Absturzbauwerke mit Schussrinne werden angewandt, wenn die Anwendung eines Untersturzes nicht möglich ist.

Die Schussrinne soll sol augebildet werden, dass sich das Wasser bis zum zweifachen Trockenwetterabfluss (2Qt) nicht von ihr löst. …“

Als praktikable Lösung hat sich eine Schussrinne bis 500 mm gezeigt. Bei größeren Absturzhöhen empfiehlt sich ein innenliegender Absturz.

Schacht mit SchussrinneSchacht mit Schussrinne

Das Gefälle ist bei einer Abwasserleitung sehr wichtig. Leider gibt es immer wieder zwei Extreme:

  • – Leitungen mit sehr geringen Gefällen
  • – Leitungen mit starken Gefälle

Durch die geringen genau wie auch die großen Gefälle entsteht zu wenig Schleppwirkung. Dadurch kann das Wasser die Feststoffe nicht mit zu transportieren. Bei den extremen geringen Gefällen ist oftmals auf der Baustelle eine fachgerechte Verlegung nicht möglich. Die Rohre, sei es Beton aber auch Kunststoff haben größere Toleranzen in der Abweichung von der Geraden.

Die Örtlichkeit gibt die Gefälle vor. Bei zu geringen Gefällen kann das Abwasser in einem Pumpwerk angehoben werden. Dadurch erhält man in den nachfolgenden Leitungen mehr Gefälle. Zu beachten ist dann der Übergang von der Druckleitung in die Freigefälleleitung. Dort ist unbedingt ein Druckleitungsauslaufschacht vorzusehen. Sonst entsteht biogene Schwefelsäure.

Bei zu großen Gefällen sind innenliegende Abstürze zu empfehlen. Zu beachten ist bei Schmutzwasserleitungen, dass die Fallleitungen nicht zu groß gewählt werden. In dem Fallrohr kommt es sonst zu Entmischungen von Feststoffen und Wasser. Dadurch bleiben die Feststoffe am Ende des Fallrohr liegen. Die DWA-Richtlinie forder min DN 200 mm. Jedoch ist diese aus unserer Erfahrung falsch.

 
˄
service@beton-tille.de
Kontakt/Anfahrt Suche Top zurück