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Sicht­be­ton nach DBV/VDZ-Merk­blatt

Sicht­be­ton­klas­se SB1

Deut­scher Beton- und Bau­tech­nik-Ver­ein e.V. bzw. Ver­ein Deut­scher Zement­wer­ke e.V.

Gerin­ge gestal­te­ri­sche Anfor­de­run­gen, z. B. Kel­ler­be­rei­che oder Berei­che mit vor­wie­gend gewerb­li­cher Nut­zung.

Tex­tu­ren, Schal­ele­mentstoß

  • - weit­ge­hend geschlos­se­ne Zement­leim- bzw. Mör­tel­be­ton­flä­che
  • - in den Schal­ele­ment­stö­ßen aus­ge­tre­te­ner Zement­leim / Fein­mör­tel bis ca. 20 mm Brei­te und ca. 10 mm Tie­fe zuläs­sig
  • - Rah­men­ab­druck des Schal­ele­ments unzu­läs­sig

Porig­keit

  • - sau­gen­de Schal­haut: max. Poren­an­teil in mm²: ca. 3000
  • - nicht sau­gen­de Schal­haut: max. Poren­an­teil in mm²: ca. 3000

Farb­ton­gleich­mä­ßig­keit

  • - Hell-/Dun­kel­ver­fär­bun­gen zuläs­sig
  • - Rost- und Schmutz­flecken sind unzu­läs­sig Eben­heit
  • - Eben­heits­an­for­de­rung nach DIN 18202, Tabel­le 3, Zei­le 5 : („nicht­flä­chen­fer­ti­ge“ Wän­de und Unter­sei­ten von Roh­decken: 10 mm/1 m )

Arbeits- und Schal­haut­fu­gen

  • - Ver­satz der Flä­chen zwi­schen zwei Beto­nier­ab­schnit­ten bis ca. 10 mm zuläs­sig
  • - Fein­mör­tel­aus­tritt auf dem vor­her­ge­hen­den Beto­nier­ab­schnitt muss recht­zei­tig ent­fernt wer­den
  • - Tra­pez­lei­ste o. ä. emp­foh­len

Erpro­bungs­flä­che

  • - i. d. R. nicht erfor­der­lich frei­ge­stellt Schal­haut­klas­sen
  • - Krat­zer zuläs­sig
  • - Beton­re­ste: in Ver­tie­fun­gen (Nagel­lö­chern, Kra­tern etc.) zuläs­sig
  • - Zement­schlei­er zuläs­sig
  • - Ripplings (auf­quel­len der Schal­haut) zuläs­sig
  • - Repa­ra­tur­stel­len zuläs­sig

Quel­le: http://sichtbeton-forum.de

Alle Bau­tei­le wer­den aus­schließ­lich in SB1 gefer­tigt. Sofern wir in unse­rem Ange­bot kei­ne ande­re Sicht­be­ton­klas­se auf­füh­ren, gilt SB 1.

Tech­ni­sche Ände­run­gen vor­be­hal­ten.


Wuss­ten Sie schon, die Dau­er­haf­tig­keit von Beton­bau­wer­ken…

… in Deutsch­land über das Bau­pro­duk­te­ge­setz und die Lan­des­bau­ord­nun­gen den Rang einer gesetz­li­chen Anfor­de­rung hat?

Dau­er­haf­tig­keit ist gege­ben, wenn wäh­rend der vor­ge­se­he­nen Nut­zungs­dau­er die Trag­fä­hig­keit und Gebrauchs­taug­lich­keit von Beton­bau­wer­ken bei ange­mes­se­nem Instand­hal­tungs­auf­wand gewahrt blei­ben. Um das zu errei­chen, wer­den im Rah­men der Pla­nung Expo­si­ti­ons­klas­sen zuge­ord­net.

Ins­ge­samt gibt es acht Expo­si­ti­ons­klas­sen zur Fest­le­gung der Dau­er­haf­tig­keit, die jeweils in bis zu vier wei­te­re Unter­klas­sen bzw. Angriffs­stu­fen geglie­dert sind. Ein wich­ti­ges Unter­schei­dungs­kri­te­ri­um ist, ob sich die Ein­wir­kun­gen auf die Beweh­rung und metal­li­schen Ein­bau­tei­le im Beton (Beweh­rungs­kor­ro­si­on) aus­wir­ken oder auf den Beton selbst (Beton­an­griff).

Die Expo­si­ti­ons­klas­sen rei­chen von X0 (in Innen­räu­men ver­wen­de­te Beto­ne ohne Beweh­rung, wenn kein Kor­ro­si­ons- oder Angriffs­ri­si­ko vor­liegt) bis XM3 (sehr star­ke Ver­schleiß­be­an­spru­chung, zum Bei­spiel im Rah­men tra­gen­der Indu­strie­bö­den, die durch ela­sto­mer- oder stahl­rol­len­be­reif­te Gabel­stap­ler befah­ren wer­den).

In den ein­zel­nen Expo­si­ti­ons­klas­se sind jeweils Beton­zu­sam­men­set­zung, Min­dest­druck­fe­stig­keits­klas­sen, Rechen­wer­te der Riss­brei­te, Min­dest­be­ton­deckung der Beweh­rung und Nach­be­hand­lungs­dau­er defi­niert.

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